Was sind Wertpapiere?Im Zusammenhang mit finanziellen Themen taucht häufig der Begriff Wertpapiere auf. Nur wenige Laien wissen jedoch, was sich hinter diesem finanztechnischen Ausdruck verbirgt. Die Kurzdefinition besagt, dass es sich bei Wertpapieren um Urkunden oder Dokumente handelt, die ein bestimmtes privates Recht verbriefen. Damit der Inhaber das Recht in Anspruch nehmen kann, muss er das entsprechende Wertpapier vorlegen. Anstelle von Dokumenten aus Papier werden aber auch immer mehr elektronische Nachweise geführt. 

Dieser Artikel erklärt, welche Eigenschaften bestimmte Wertpapiere besitzen, und gibt Tipps für dein Einstieg ins Wertpapiergeschäft.

 

Worum geht es bei Wertpapieren eigentlich?

Dokumente, die als Wertpapiere gelten, können folgende Rechte beinhalten:

  • Forderungsrechte in Form von Sparbüchern oder Anleihen
  • Beteiligungsrechte oder Vermögensrechte in Form von Aktien
  • Sachrechte in Form von Schuldbriefen, die beispielsweise ein Eigentumsrecht auf Immobilien einräumen
  • Optionsrechte in Form von Optionsscheinen

Wertpapiere können entweder einfach von einem Besitzer auf einen anderen übertragen werden, oder sie können auch auf einen bestimmten Namen ausgestellt sein. Um die im Wertpapier verbrieften Rechte in Anspruch nehmen zu können, muss man entweder in Besitz des entsprechenden Dokuments sein oder seinen Besitz nachweisen können.


Welche Eigenschaften weisen Wertpapiere auf?

Dokumente, die als Wertpapiere gelten sollen, müssen verkehrsfähig sein. Das bedeutet, sie müssen von einem auf den anderen Inhaber übertragbar sein. Das trifft in besonderem Maße auf sogenannte Inhaberpapiere zu. Wertpapiere, die an der Börse gehandelt werden, heißen Effekte. Dazu zählen zum Beispiel Aktien, Anleihen, Pfandbriefe und Schuldverschreibungen. Schecks und Banknoten dagegen sind keine Wertpapiere. Diese Effekten können ein Vermögensrecht oder bei Aktien auch ein Stimmrecht beinhalten. Letzteres bedeutet, dass der Inhaber bei der Hauptversammlung des ausgebenden Unternehmens das Recht zum Sprechen hat und an Abstimmungen teilnehmen darf. Die Ausgabe von Wertpapieren und ihre Zulassung zum Handel an der Börse heißt Emission. Die Zulassung erfordert die Mitwirkung eines Kreditinstitutes und wird durch eine Zulassungsstelle überprüft. Damit sollen Gläubiger und Aktionäre so weit wie möglich geschützt werden.


Welche Risiken und Renditen gibt es?

Die Bandbreite auf diesem Gebiet ist außerordentlich groß und richtet sich nach der Art der Wertpapiere, die man erwerben will. Im Allgemeinen gilt die Regel, dass hohe Renditen auch mit hohen Risiken einhergehen. Beim Erwerb von Wertpapieren sollte man jedoch darauf achten, dass die Rendite zumindest über der Inflationsrate liegt, da sonst das investierte Kapital an Wert verliert.

 

Wie und wo kann man in Wertpapiere anlegen?

Zu diesem Punkt sollte man sich am besten umfassend bei einem Finanzberater informieren. Dafür eignen sich unabhängige Berater am besten, auch wenn sie ein Honorar verlangen. Kostenlose Vermögensberatung durch Banken oder Versicherungen sollte man nach Möglichkeit vermeiden. Sie werden nur ihre eigenen Produkte empfehlen, an denen sie verdienen können. Das haben Studien mehrerer Verbraucherschutzorganisationen ergeben. Grundsätzlich gilt, in mehrere Arten Wertpapiere zu investieren und nicht alles auf eine Karte zu setzen. Ein breit gefächertes Portfolio streut auch die Anlagerisiken.


Worauf kommt es grundsätzlich an?

Wertpapiere sind immer langfristige Geldanlagen. Am besten ist es, so zeitig wie möglich ein Depot zu eröffnen. Man sollte jedoch nur so viel anlegen, dass man einen eventuellen Verlust verschmerzen kann. Besonders Neulinge sollten die Finger von "todsicheren" Wertpapieren und Anlagemöglichkeiten lassen, die hohe Rendite bei geringem Risiko versprechen. In den meisten Fällen stellen sich solche Empfehlungen als Flop heraus, und das angelegte Kapital ist verloren. Der beste Schutz vor Fehlinvestitionen und windigen Geschäftsleuten ist solides, finanztechnisches Wissen. Viele Banken beraten Interessierte mit dem nötigen Know-how. Zunächst informiert man sich gründlich und beginnt dann mit einigen sicheren Wertpapieren. Da konkrete Empfehlungen zu geben, ist aber recht schwierig, weil es von der aktuellen Marktlage abhängt. Um sicher zu gehen, fängt man klein an und sammelt praktische Erfahrungen. Im Laufe der Zeit eignet man sich immer mehr finanzielles Wissen an und kann seine Investitionen nach und nach ausweiten. Dabei ist es sehr hilfreich, nicht nur Nachrichten aus der Welt des Sports oder der Prominenten zu verfolgen, sondern auch Neuigkeiten aus Wirtschaft und Börse im Auge zu behalten.

 

Fazit

Wertpapiere eignen sich aufgrund hoher möglicher Renditen prinzipiell sehr gut, um das eigene Vermögen zu vergrößern oder für das Alter vorzusorgen. Da der Aktienmarkt für Laien jedoch sehr unübersichtlich ist und Anleger genauso schnell hohe Verluste erleben können, sollte man sich genau informieren und fachliche Unterstützung holen. Ein langsames Herantasten ist gerade Laien besonders zu empfehlen. Erst wenn man Erfahrung gesammelt und über etwas Fingerspitzengefühl verfügt, sollte man mutiger investieren.

 

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