beraterDigital-Experten sind sich einig: Soziale Medien wie Facebook, Twitter und YouTube können Banken, Finanzdienstleistern oder Versicherern dabei helfen, eine engere Bindung zu den Kunden aufzubauen und ihren Service zu verbessern.

Facebook und YouTube bei den Nutzern am beliebtesten

Unternehmen können Social Media zu Marketingzwecken gebrauchen. Bei erfolgreicher Nutzung sind sie so nah an der (potenziellen) Kundschaft wie mit keiner anderen Kommunikationsmaßnahme. Schließlich gab es laut Statistik-Portal Statista 2014 allein in Deutschland 28 Millionen aktive Social-Media-Accounts. Netzwerke wie Facebook und Videoportale wie YouTube sind dabei mit 96 Prozent beziehungsweise 82 Prozent der Nutzung am beliebtesten. Aber auch Foren, Micro-Blogging-Angebote wie Twitter oder berufliche Netzwerke werden nicht selten genutzt.

Geringer Aufwand, hohe Reichweite

Wenn Unternehmen aus der Finanz- und Versicherungsbranche durch ihren Social-Media-Auftritt auch nur mit einem Bruchteil der aktuellen Nutzer in Kontakt treten, erzielen sie schon mit geringem Aufwand und niedrigem Etat eine hohe Reichweite innerhalb einer relevanten Zielgruppe – zum Beispiel verglichen mit klassischer Werbung. Auch wenn sich idealerweise alle Kommunikationsmaßnahmen ergänzen, lässt sich mit sozialen Netzwerken eine ganz besondere Beziehung zu den Kunden herstellen – vorausgesetzt, das Unternehmen agiert im Web 2.0 richtig.


Nicht alle Finanzdienstleister nutzen das Web 2.0 ideal

In einer Studie untersuchte die buw digital GmbH 2015 den „Digitalen Kundenservice bei Finanzdienstleistern“. Das Ergebnis: Von 27 Geld- und Versicherungshäusern nutzten immerhin 20 Firmen Facebook als Kommunikationskanal auf fast durchgängig gutem Niveau. Bei einem Service-Chat, den immerhin fünf Unternehmen anboten, konnten 96 Prozent aller Kundenanliegen gelöst werden.

Darauf kommt es in den sozialen Netzwerken an

Für eine erfolgreiche unternehmerische Nutzung von Social Media sind verschiedene Voraussetzungen nötig:

  • Wichtig ist Kontinuität. Wenn Unternehmen wie Swiss Life regelmäßig News posten, Themen vorstellen oder sich in digitale Dialoge einklinken, werden sie auch als ernsthafter Social-Media-Nutzer wahrgenommen. User haben zudem einen Mehrwert von den veröffentlichten Inhalten, wenn es sich um branchenbezogene Informationen und fachspezifische Themen handelt. 
  • Bei den Mitteilungen kommt es auf Ehrlichkeit und Authentizität an. Nur so werden Finanzdienstleister und Versicherer ernst genommen. Die Loyalität steigt, und Kunden sind eher bereit, sich mit Geldanlage oder privater Rentenversicherung vertrauensvoll an die Firma zu wenden.
  • Weil soziale Netzwerke nichts anderes als Kommunikationsplattformen sind, ist der Einsatz sogenannter Monitoring Tools wichtig. Solche Instrumente helfen, Unterhaltungen nach relevanten Begriffen zu filtern. So können Banken und Finanzdienstleister echten Service leisten, sich gezielt und produktiv in die Gespräche von Bankkunden einbringen. Monitoring hilft auch, die eigene Reputation im Netz zu überwachen – und entsprechend zu reagieren.
  • Influencer wie Blogger und Testimonials, zum Beispiele prominente Sportler oder Schauspieler, helfen weiterhin, das eigene Ansehen und die Bekanntheit zu steigern. Für das Empfehlungsmarketing können aber auch Kunden oder Mitarbeiter rekrutiert werden. 

unser aktiv verwaltetes Aktienzertifikat "Zukunftsthemen weltweit"

Jetzt in Zukunftswerte investieren!

Netflix +841%
Amazon +505%
Tencent +401%
Autodesk +364%
Wirecard +360%
Sixt +348%
Xing +340%
Paypal +333
Intuitiv Surgical +324%
Visa / Mastercard +296%

 und viele mehr

 

 

  

Zukunftsthemen weltweit

Zertifikatgebühr 0.95%
DE000LS9HAT0

 
Zukunftsthemen weltweit
DE000LS9HAT0

Beginn:

1 Monat Perf.

Gesamtperform.

Max. Verlust

09.12.13

+0.1%

+94.8%

-26.6%

Beer & Spirits Aktien-Werte
DE000LS9EVL0

Beginn:

1 Monat Perf.

Gesamtperform.

Max. Verlust 

06.12.13

+7.6%

+105%

-18.2% 

günstige Wachstumswerte
DE000LS9DKT8

Beginn:

1 Monat Perf.

Gesamtperform.

Max. Verlust 

06.12.13

+2.6%

+54%

-39.7% 

Trader: Horsepower    
Regelmässige Aktivität Mittel- langfristig  

 

Zum Seitenanfang